venerdì 2 settembre 2011



Schaden in Millionenhöhe: Prozess gegen Kunstfälscher in Köln hat begonnen
Kultur, 01.09.2011, DerWesten

Ein Journalist betrachtet im Landeskriminalamt in Berlin die gefälschten Gemälde.16 Millionen Euro sollen sie den Angeklagten eingebracht haben.  (Foto: dapd)
 
Ein Journalist betrachtet im Landeskriminalamt in Berlin die gefälschten Gemälde.16 Millionen Euro sollen sie den Angeklagten eingebracht haben. (Foto: dapd)
Köln. Es ist der einer der spektakulärsten Kunstskandale der vergangenen Jahrzehnte. Ein Ehepaar soll mit gefälschten Bilder gehandelt und dadurch 16 Millionen Euro erbeutet haben. Heute beginnt der Prozess vor dem Landgericht.

In einem der größten Kunstfälschungs-Prozesse seit Jahrzehnten müssen sich seit heute ein Ehepaar und zwei weitere Angeklagte vor dem Landgericht Köln verantworten. Zu Prozessbeginn warf die Anklage den mutmaßlichen Betrügern vor, vermeintliche Meisterwerke bekannter Künstler europaweit in den Handel geschleust und so 16 Millionen Euro ergaunert zu haben. Offen blieb, ob sich die Angeklagten vor Gericht äußern werden.

Bilder stammten aus fingierten Sammlungen

Der spektakuläre Fälscherskandal hatte in der Kunstszene weltweit für Aufsehen gesorgt. Die Staatsanwältin Kathrin Franz warf den Angeklagten zum Prozessauftakt vor, seit 2001 Fälschungen von insgesamt 14 Gemälden der Künstler Max Pechstein, Heinrich Campendonk, Max Ernst, André Derain, Kess van Dongen und Fernand Léger in Umlauf gebracht zu haben.

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